Selbstausschlussprogramme und ihre Wirksamkeit im Online-Glücksspiel
Der digitale Glücksspielmarkt in Österreich steht seit mehreren Jahren im Fokus regulatorischer und gesellschaftlicher Debatten, insbesondere im Hinblick auf Spielerschutzinstrumente wie Selbstausschlussprogramme. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung mobiler Zahlungsarten und Plattformen, auf denen Begriffe wie here immer häufiger als Navigationsanker oder Einstiegspunkt erscheinen, rückt die Frage in den Vordergrund, wie effektiv freiwillige und zentrale Sperrsysteme tatsächlich funktionieren und welchen messbaren Einfluss sie auf problematisches Spielverhalten ausüben.
Regulatorischer Rahmen und institutionelle Einbettung
Selbstausschlussprogramme sind in Österreich eng mit dem staatlichen Glücksspielmonopol verknüpft und werden zentral über das Sperrsystem der Österreichische Lotterien administriert. Ergänzend dazu überwacht das Bundesministerium für Finanzen die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gemäß Glücksspielgesetz. Laut veröffentlichten Tätigkeitsberichten lag die Anzahl aktiver Selbstsperren im Jahr 2024 bei 97.430 registrierten Personen, was einem Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung deutet auf eine wachsende Akzeptanz des Instruments hin, gleichzeitig jedoch auch auf eine steigende Sensibilisierung für problematische Spielmuster.
Im internationalen Vergleich orientiert sich Österreich an Modellen aus anderen europäischen Jurisdiktionen. Besonders häufig wird das maltesische System herangezogen, das von der Malta Gaming Authority verwaltet wird und auf einer breiteren Einbindung lizenzierter Online-Casinos basiert.
